Zukunft mitdenken: "Smart City" Kulmbach

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Parkbänke mit WLAN-Anschluss, nachhaltige Wohnkonzepte, ein neues Jugendzentrum, interaktive Touristenführer und visionäre Verkehrsmittel: Kulmbach wird im Jahr 2040 ein Stück weit Smart City sein

– zumindest wenn es nach den Vorstellungen junger Kulmbacher geht.

Im Rahmen des Projekts "Smart City – Zukunft mitdenken!" haben sich rund 75 Schülerinnen und Schüler aus fünf Kulmbacher Schulen mit der Zukunft ihrer Heimatstadt beschäftigt

Die Idee war hierbei, innovative Konzepte für die Zukunft Kulmbachs zu entwickeln. Es geht bei diesem Format darum, dass Jugendliche Lust bekommen, ihre Heimatstadt zu gestalten, sie auf ihrem Weg zur Smart City zu begleiten und sich politisch zu engagieren – alles wichtige Voraussetzungen dafür, dass junge Menschen ihre eigene Zukunft in Kulmbach beziehungsweise in der Region sehen und nicht abwandern.

Seit Schuljahresanfang haben die Jugendlichen Impulse zu Zukunftstrends in unserer Gesellschaft bekommen und mit Hilfe von Kreativtechniken sowie Expertinnen und Experten in Workshops an den verschiedenen Themen gearbeitet:

  • Verkehrsplanung und induktives Fahren (Adalbert-Raps-Schule)
  • Wohnkonzept für Studenten (Caspar-Vischer-Gymnasium)
  • Ein Jugendzentrum der ganz anderen Art (Hans-Edelmann-Schule)
  • Ein interaktiver Touristenführer (Max-Hundt-Schule)
  • Smarte Parkbank mit Online-Diensten (Carl-von-Linde-Realschule)

"Smart City – Zukunft mitdenken!" hat in den Vorjahren bereits in Landshut und Sonthofen stattgefunden. In Kulmbach haben die Jugendlichen ihre digitalen Ideen am 6. Dezember 2018 auf einer Bürgerversammlung vorgestellt und mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik diskutiert

In großen Visionen dachten dabei die Gymnasiasten des CVG. "Smart Living" hieß das Stichwort, unter dem die Fläche des Kaufplatzes für den Bau von Wohntürme für Studenten verplant wurde. "Wir sehen vier Tower mit je 20 Stockwerken", erklärten Saskia Phillip und Hannes Kieslich. Diese Türme seien mit vertikalen Windkraftanlagen versehen, es gebe einen smarten Supermarkt, eine Gemeinschaftsküche - und alles mittels künstlicher Intelligenz gesteuert.

OStR Markus Lagnier

Weiter Informationen zum Thema finden sich hier und hier.

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