Zeitzeuge: Plassenburg als Lebensfundament

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Hans-Joachim Kunze hat eine ganz besondere Verbindung zur Kulmbacher Plassenburg, denn er wurde dort 1948 geboren. Damals, in den Jahren der Nachkriegszeit, wurde die Burg zur Flüchtlingsherberge umfunktioniert.

Herr Kunze erzählt uns in einem Interview, wie er dort auf engstem Raum und geplagt von Hunger seine Kindheit verbrachte. Seine Erinnerungen an die Zeit sind trotz alledem positiv, was allerdings nicht zuletzt daran liegt, dass er es als Kind toll fand auf einer echten Burg aufzuwachsen. Doch er betont auch, dass ihn diese ersten Nachkriegsjahre für sein Leben geprägt haben und er immer wieder nach Kulmbach kommt, um den Baum zu besuchen, den sein Vater bei seiner Geburt gepflanzt hat.

Solche Geschichten sind sehr bewegend und ermöglichen es uns, einen Einblick in das alltägliche Leben dieser Zeit zu bekommen. Deshalb haben wir, das P-Seminar Geschichte/Sozialkunde, es uns zur Aufgabe gemacht, Geschichten von Kulmbach in der Nachkriegszeit zu sammeln. Unser Ziel ist es, die Erinnerungen der Zeitzeugen in einer Dokumentation festzuhalten, um auch noch späteren Generationen einen Einblick in das Leben in unserer Stadt nach dem Ende des 2. Weltkriegs zu ermöglichen. Das Projekt liegt uns sehr am Herzen, denn es ist nicht nur wertvoll, sondern auch wichtig Erinnerungen an diese Zeit zu bewahren.

Wer diesen Artikel liest und uns unterstützen möchte, kann gerne über das Schulsekretariat zu uns Kontakt aufnehmen.

Nina Wanke (im Auftrag des P-Seminars G/SK unter der Leitung von Frau Striegl und Herrn Hoyer)

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